Daburger unterstützt Rotkreuz-Geburtshelfer im Rettungsdienst
Immer wieder kommt es vor, dass die Mitarbeiter des Rotkreuz-Rettungsdienstes im Landkreis Traunstein zu Geburtshelfern werden. Für alle Beteiligten, ob werdende Eltern oder Einsatzpersonal ein große, emotionale, aber in den meisten Fälle erfreuliche Herausforderung.

„Unsere Einsatzkräfte sind für solche Einsätze gut geschult und ausgerüstet“ berichtet Jakob Goëss, Leiter Rettungsdienst beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in Traunstein. Nach der Geburt ist aber in der Regel ein zumeist kurzer Krankenhausaufenthalt nötig, um Mutter und Kind zu untersuchen und weiter zu versorgen. Hierbei gilt es im Rettungswagen Mutter und Kind optimal zu sichern, in der Vergangenheit fehlten jedoch die optimalen Mittel, sodass für den Säugling entweder eine Sitzschale aus dem Familienbestand oder der Nachbarschaft organisiert werden musste oder ggf. sogar ein Transportinkubator (mobiler Brutkasten) vom Klinikum Traunstein durch einen weiteren Rettungswagen herangeführt werden musste.
„Der Transport im Inkubator bedeutet immer, dass Mutter und Kind schon in den ersten Lebensstunden getrennt werden mussten, oftmals ohne medizinische Notwendigkeit“ so Goëss, der vom Geschäftsführer des Autohauses Daburger, Andreas Daburger eine Kindersitzschale mit modernster Fahrzeugfixierung als Spende entgegennehmen durfte. „Mit dieser Sitzschale, welche durch eine freies Einsatzfahrzeug schnell nachgeführt werden kann, ist ein sicherer Transport mit einem Rettungswagen im Familienverbund möglich“, freut sich der Rettungsdienstleiter. Für Fälle, bei denen es Mutter oder Kind nicht so gut geht, ist nach wie vor ein getrennter Transport mit dem Kinderintensivinkubator möglich, jedoch erfahrungsgemäß eher eine seltene Notwendigkeit. Die Sitzschale wird zentral an der Rettungswache in Traunstein vorgehalten, von wo aus sie rund um die Uhr zugeführt werden kann.